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Was ist TCM ?

Die Rückbesinnung auf die Natur macht auch vor der Medizin nicht halt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen natürliche Heilmethoden für eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin halten. Hier setzt die ganzheitlich orientierte Traditionelle Chinesische Medizin an, die nicht nur die einzelnen erkrankten Organe betrachtet, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit.

 

Geschichte

Die chinesische Medizin ist beinahe 5000 Jahre alt und geht auf legendäre Gestalten wie Shen Nong (der göttliche Landmann) und Huang Di (der gelbe Kaiser) zurück. Die grundlegenden Prinzipien wurden zu einer Zeit festgelegt, als die Menschen mit der Natur und den Jahreszeiten noch in Einklang lebten. Die Bibel der chinesischen Medizin, der Klassiker des gelben Kaisers zur Inneren Medizin (Huang Di Nei Jing), entstand vermutlich um 1000 v. Chr. .In diesem Buch unterhalten sich der gelbe Kaiser, eine mythische Figur, die von 2697 bis 2597 v. Chr. gelebt haben soll, und sein Minister (Arzt) Qi Bo über die wesentlichen Dinge des Lebens und der Medizin.

 

Die TCM besteht aus folgenden Einzeldisziplinen:

  • Chinesische Arzneimitteltherapie
  • Tuina-Massage (chinesische manuelle Therapie)
  • Akupunktur
  • Chinesische Diätetik
  • Medizinisches Qi- Gong (Atem- u. Bewegungstherapie)

 

Die chinesische Medizin basiert einerseits auf den Prinzipien von Yin und Yang (den komplementären Kräften des Universums), andererseits auf den Fünf Elementen: Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde.

Ist das Gleichgewicht von Yin und Yang gestört
und unsere Harmonie mit der Natur getrübt,
erkranken wir !

 

Qi (sprich:Tschi) ist jene Energie, die Yin und Yang aneinander bindet.
Die Bahnen, auf denen dieses energetische Potential fließt, werden Leitbahnen oder Meridiane genannt. Diese Leitbahnen befinden sich zum großen Teil unmittelbar unter der Haut. Sie spielen bei der Akupunktur eine wichtige Rolle.

 

Krankheit wird von den Chinesen als Fehlverteilung von Energie definiert. Schmerzen werden demnach dadurch hervorgerufen, dass der Fluss des Qi unterbrochen oder gestört ist.

Die Traditionelle Chinesische Medizin bringt das Qi in Ihrem Körper wieder ins Gleichgewicht.

 

Was ist chinesische Arzneimitteltherapie?

Bei der chinesischen Arzneimitteltherapie werden in der Hauptsache pflanzliche Heilmittel verwendet, seltener tierische und mineralische Stoffe. Sie werden individuell für einen Patienten zusammengestellt und auf das ganz persönliche Krankheitsbild abgestimmt.
Besonders berücksichtigt werden hierbei die verschiedenen Geschmacksrichtungen salzig, bitter, sauer, süß und scharf, aber auch die Temperatureigenschaften der Heilkräuter und ihre spezifische Wirkung auf bestimmte Meridiane.

 

Chinesische Heilkräuter werden nach ihren wichtigsten therapeutischen Eigenschaften klassifiziert:

Kräuter  die das Qi stärken
Kräuter  die den Körper erwärmen und das Yang stärken
Kräuter  die das Blut nähren
Kräuter  die das Yin nähren
Kräuter  für das Verdauungssystem
Kräuter  die Feuchtigkeit und Schleim vertreiben
Kräuter  die Hitze vertreiben und entgiften
Kräuter  für Geist und Seele

 

Jede Zubereitung wird sorgfältig auf den jeweiligen Patienten abgestimmt.

Die Einnahme der falschen Arzneien oder falsche Dosierungen können unerwünschte, ja sogar gefährliche Auswirkungen haben. Suchen Sie mit ihren Fragen einen ausgebildeten chinesischen Kräuterheilkundigen auf, der Sie hinsichtlich der richtigen Arznei- und Dosierung zuverlässig beraten wird.

 

SELBSTBEHANDLUNG IST UNANGEBRACHT UND HÖCHST RISKANT!