Grundregeln des Blutdruckmessens

 

Es sollten zwei Messungen pro Tag erfolgen. Am besten eine morgens und eine abends.
Das Ergebnis wird mit Datum, Uhrzeit und eventuell aufgetretenen besonderen Ereignissen (Kopfschmerz, Aufregung, Stress, Urlaub, Erkältung u.a.) im Blutdruckpass dokumentiert.

 

Falls Sie bereits blutdrucksenkende Präparate einnehmen, sollte die erste Messung morgens immer vor oder unmittelbar nach der Medikamenteneinnahme erfolgen.

 

Vor jeder Messung sollte eine Ruhepause von mindestens 5 Minuten eingehalten werden.

 

Anfänglich werden die Vergleichswerte an beiden Armen ermittelt und anschließend wird immer am Arm mit den höheren Werten gemessen.

 

Die Messungen werden immer im Sitzen durchgeführt, wobei sich die angelegte Manschette in Herzhöhe befinden muss.

 

Die Manschette sollte genau passen – zu enge Manschetten ergeben zu hohe, zu weite Manschetten zu niedrige Werte.

 

Während der Messung darf nicht gesprochen oder gehustet werden, denn jede Erschütterung kann die Messung stören.
Es sollten auch die Beine nicht übereinander geschlagen werden, das kann den Blutdruck erhöhen.

 

Blutdruckschwankungen sind normal, eine zuverlässige Beurteilung ist nur möglich, wenn regelmäßig unter vergleichbaren Bedingungen gemessen wird.

 

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